Schulen der Zukunft

Im Rahmen des allgemeinen Fortschritts werden heut zu Tage so gut wie alle Institutionen verbessert und erweitert. Dass dies insbesondere für Schulen wichtig ist, ist keine Frage mehr, sondern eine Notwednigkeit. Einst schrieb man Tafelbilder ab und sah sich Folien mit Übersichten und Schemata auf dem Polylux an. Doch der technische Wandel lässt sich auch in der Schule nicht aufhalten.Zudem lässt die Fülle an Unterrichtsstoff, der vermittelt werden muss, keine Zeit mehr, um 45 Minuten lang Tafelbilder abzumalen oder Texte auszuarbeiten. Heut zu Tage schließen Lehrer ihre Laptops an Beamer an und werfen ganze Präsentationen und Übersichten an Wände und White Boards. Lexika und Wörterbücher werden aus Zeitgründen immer weniger zur Hand genommen, anstelle davon zückt der Schüler sein Handy und sucht im Internet nach der richtigen Lösung. Entsprechende Programme gibt es schon seit geraumer Zeit. Es wird immer weniger abgeschrieben, dafür stapeln sich die Kopien, die Schüler dann auswendig lernen sollen.

Doch was wird der nächste Schritt in der Schule sein? Einige Schulen, auch Hamburg, debattieren bereits darüber, Schülern kostenlose Tabletts zur Verfügung zu stellen um eine garantierte Internetnutzung gewährleisten zu können. Zudem können Schüler ihre Hausaufgaben darauf eingeben und diese anscließend direkt an den Lehrer senden. Diesem ist es dann mögich, eine Fehleranalyse anzufertigen und das noch bevor die nächste Unterrichtsstunde angefangen hat. So gut wie jeder Schüler besitzt bereits ein Smartphone noch vor Besuch der Sekundarstufe 1. Es gibt in jeder Schule mindestens ein Computerkabinett mit ausreicheneden Geräten für jeden Schüler und zumeist auch hochwertige Technik für den Lehrergebrauch. In ein paar Jahren könnten die Schulen schon so weit sein, ihre Schüler mittels Skype von zu Hause aus zu unterrichten und eventuellen Nachhilfeunterricht für einzelne Schüler ebenfalls über das Internet zu absolvieren. Für Städte wie Hamburg oder Berlin wäre dies gerade zu vorteilhaft, da die Bezirke groß sind und den Lehrern und Schülern viel Zeit erspart bleiben würde. Zudem würde dieser „Einzelunterricht“ ebenfalls die Konzentration und Teilnahme am Unterricht der Schüler fördern.